Volterra-Gesetze
Die Volterra-Gesetze, auch Lotka-Volterra-Gesetze oder Lotka-Volterra-Regeln genannt, umfassen drei Gesetze zur quantitativen Beschreibung der Populationsdynamik in Räuber-Beute-Beziehungen.
Durch diese Gesetze wurden erstmals Aspekte der Populationsentwicklung unter interspezifischer Konkurrenz quantitativ formuliert:
Erstes Volterra-Gesetz (periodische Schwankung der Populationen): Die Individuenzahlen von Räuber und Beute schwanken bei ansonsten konstanten Bedingungen periodisch. Dabei folgen die Maxima der Räuberpopulation phasenverzögert denen der Beutepopulation.
Zweites Volterra-Gesetz (Konstanz der Mittelwerte): Die durchschnittliche Größe (Mittelwert) einer Population ist konstant.
Drittes Volterra-Gesetz (schnelleres Wachstum der Beutepopulation): Wird eine Räuber-Beute-Beziehung zeitlich begrenzt gestört, so erholt sich die Beutepopulation schneller als die Räuberpopulation.
Durch diese Gesetze wurden erstmals Aspekte der Populationsentwicklung unter interspezifischer Konkurrenz quantitativ formuliert:

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